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Asset Backed Securities ist ein Oberbegriff für eine Assetklasse des Finanzmarktes. Es handelt sich dabei um Verbriefungen von unterschiedlichen Forderungen.

Das bedeutet, das nicht wie bei einer klassischen Unternehmensanleihe, das einzelne Unternehmen für die Anleihe haftet, sondern das ein Forderungspool die Verbindlichkeit gegenüber dem Investor stellt. Ein Forderungspool ist grundsätzlich immer homogen in der Forderungsart, doch gibt es verschiedene ABS Arten, die aufgrund verschiedener Arten der Forderungspoole entstehen.

Diese lassen sich in vier wesentliche Bereiche unterteilen:

  • Mortgage Backed Securities: Forderungspool auf Basis von gewerblicher oder privater Immobilienfinanzierung. Dieser Bereich nimmt den größten Teil der ABS Emissionen ein.
  • Asset Backed Securities – im engeren Sinne: Verbriefungen von Forderungspools auf Basis von Finanzierungen von Kreditkarten-, Leasing-, Auto- oder Studentenkrediten.
  • Collateralized Loan/Bond Obligations: Verbriefungen auf Basis von Unternehmensrefinanzierungen, die mittels Krediten oder Anleihen aufgenommen werden.
  • Collateralized Debt Obligations: Der Forderungspool basiert auf anderen ABS Sparten oder wird synthetisch z. B. mittels Derivaten erzeugt. Dieser Teil des ABS Markets ist allerdings seit der Krise 2008 kaum noch vorhanden.