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CLOs sind Produkte, die über mehrere Sicherheitsmechanismen verfügen. Eine davon ist die zweistufige Besicherung – zum einen auf Kreditebene und zweitens die Besicherung durch Tranchierung.  

Die besicherten Unternehmenskredite werden im Insolvenzfall des entsprechenden Unternehmens vorrangig bedient, dabei stehen die Recovery Raten bei 50% bis 100%. Unter Tranchierung versteht man die Aufteilung des gesamten CLOs auf Tranchen – Wertpapiere mit unterschiedlichen Risiko-Rendite-Profilen und entsprechenden Ratings: von AAA bis NR. Dabei werden die Risiken mithilfe des Wasserfallprinzips entsprechend verteilt. Durch die Tranchierung verfügen die IG Tranchen über eine höhere Übersicherung – zusätzliche Sicherheit für den risikobewussten Anleger.

Diese Eigenschaften haben auch in der Vergangenheit für eine sehr niedrige Ausfall- und Verlustrate gesorgt. Die neue CLOs, die nach der Krise 2008 emittiert wurden, verfügen sogar über mehrere zusätzlichen Sicherheitsmechanismen. Die Qualität des Kreditpools wir durch striktere Anlagegrenzen, Diversifikationsanforderungen, Mindestanforderungen für Übersicherung etc. gewährleistet. 

Die unten angegebenen historischen Ausfallraten zeigen deutlich, dass die Verlustwahrscheinlichkeit einer Investment Grade – CLO Tranche sehr gering ist. Seit 1996 erlebten die europäischen Investment Grade -Tranchen keine Verluste. In den USA lag die CLO IG Ausfallrate bei ca. 0,1%. Unten werden historische Ausfallraten von den von S&P Ratings bewerteten CLO Tranchen dargestellt.

Historische CLO Ausfallraten in Europa:

Historische CLO Ausfallraten in den USA:

Quelle: S&P Global