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Die gute Absicht, diskriminierende Sprache aus dem Alltag zu verbannen, hat sich ad absurdum geführt. Auf die Frage, wie heute die Schule war, antwortet mein 7 jähriger Sohn (geht in Manhattan in die Schule) “ We had an incident which ended in a situation…“ – alles klar!

Schon in jungen Jahren werden Kinder erzogen keine klare Beschreibungen für Themen zu liefern, die eventuell irgendwann, von irgendjemand, in irgendeiner Weise als unangenehm empfunden werden könnten. Auf der anderen Seite ist es auch für die Politik angenehm, wenn man einen sprachlichen Schleier über Themen legen kann, anstatt diese anzugehen. Nur wenn (auch unangenehme) Probleme und Sachverhalte klar beschrieben werden, können auch Lösungen gefunden werden. Auch in Deutschland! Wenn Trump für weniger, dafür aber gesunde „political correctness“ steht – es gibt immer auch positive Aspekte…